Warum es (bei Wieland) Projektmanagement braucht

Die Wieland Electric GmbH will sich schnell weiterentwickeln. Und dafür setzt der Bamberger Elektrotechnik Hersteller auf Projektmanagement. Welche Vorteile das für Wieland hat, erfahrt ihr in der aktuellen Folge RECHARGE.

Wieland wächst. Und das ist gut so. Schließlich bedeutet Wachstum in Wielands Fall, dass viele Dinge richtig laufen. Aber wie ist gesichert, dass das Wachstum auch anhält? „Weil wir auch weiterhin wachsen wollen, ist es wichtig, dass Wachstum über Projekte stattfindet“, erklärt Jonas Erk, Leiter des Projektmanagements bei Wieland. „Und diese Projekte müssen koordiniert werden.“ Der Bamberger beschreibt weiter: „In erster Linie geht es darum, Ideen und anschließend auch die daraus möglicherweise entstehenden Projekte in eine Struktur zu bringen, um sie anschließend der Geschäftsführung präsentieren zu können.“

Sichtbarkeit für Mitarbeiter:innen durch Präsentationstag

Der Weg zur Umsetzung einer Idee ist durch das Projektmanagement vorgegeben. „Es gibt einmal im Monat einen Tag, an dem die Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können. Sie können ihre Pläne vorstellen und anschließend wird darüber diskutiert. So hat jeder die gleichen Möglichkeiten.“ Dieser Tag stelle eine Plattform dar, die es den Mitarbeiter:innen ermöglicht, eine Idee bis an die Bereichsleiter:innen oder später auch die Geschäftsführung heranzutragen, was im Alltag oft schwierig sei. Generell biete das Projektmanagement Jonas Erks Kolleg:innen die Chance, „gehört zu werden“. Jonas Erk führt weiter aus: „Jeder Einzelne möchte gehört werden (…) und so weiß man: Es wird sich jemand darum kümmern‘.“

Durch den Projekttag ist der Weg zum Präsentieren einer Idee bei Wieland sehr kurz. „Es dauert maximal vier Wochen (…), um die Idee zu platzieren.“ Im Anschluss an die Präsentationstag gehe es für Erk und sein Team erst einmal um Selektion, wie er verrät: „“Es geht nicht darum, alles sofort umzusetzen. Es geht darum, zu wissen, wo wir stehen.“ Und das bedeutet, dass Projekte auch erst zu späteren Zeitpunkten umgesetzt werden oder trotz einer längeren Diskussion im Sande verlaufen können. „Es muss schon etwas bringen“, stellt Erk klar. „Wir müssen bei der Betrachtung einer Idee sehen, wo wir stehen, an welchen Dingen wir arbeiten und was man für die Zukunft erwarten kann.“ Und erst nach sorgfältiger Abwägung dieser Faktoren, kann eine Idee in den Umsetzungsprozess gehen.

„Die Organisation von vor 30 Jahren ist nicht die Organisation, die sie heute ist.“

Jonas Erk

Dass die Umsetzungen wichtig sind, steht außer Frage, wie Jonas Erk erklärt: „Die Umwelt verändert sich und wird komplizierter.“ Deshalb müssen Unternehmen wie Wieland flexibel bleiben und auf die Änderungen reagieren. „Die Organisation von vor 30 Jahren ist nicht die Organisation, die sie heute ist.“ Da die Anpassungen bei Wieland bisher aber gut gelaufen sind, wächst das Unternehmen weiter. Dadurch steigt der Personalbedarf, laut Jonas Erk aber nicht proportional: „Wenn wir uns verdoppeln wollen, sollen aus einem Projekttag nicht zwei werden. Außerdem wollen wir unterproportional im Management wachsen. (…) Und um den Plan umzusetzen, (…) braucht es vernünftiges Projektmanagement.“

Mehr zur Arbeit von Jonas Erk im Projektmanagement bei Wieland erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts RECHARGE. Zu hören bei Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts.

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