Hochtechnische Produkte verstehen, Herausforderungen lösen

Bei medienreaktor wissen wir, mit wem wir arbeiten wollen. Hidden Champions – also mittelständische Weltmarktführer – stehen für spannende Themenfelder und vor allem für hochtechnische Produkte, die es erst einmal zu verstehen gilt.

Zugegeben: Unsere Entwickler:innen und Designer:innen sind vor allem Experten, wenn es darum geht, Kunden maßgeschneiderte Websites, PIM-Systeme oder Konfiguratoren zu entwickeln, die später im Marketing, Vertrieb oder bei der Gewinnung von Mitarbeiter:innen helfen. Ingenieure, Maschinenbauer oder Elektroniker sind wir nicht. Trotzdem ist es wichtig, dass wir ein Grundverständnis dafür aufbringen, was unsere Kunden machen und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Hilfe in der Planung, der Beratung und im Vertrieb

Das beste Beispiel dafür sind die Projekte, die wir für Leuchtenhersteller wie RZB, Regent oder DOTLUX umsetzen dürfen. Klar, es geht um Licht. Je nach Hersteller und Abteilung sind die Ansprüche aber grundlegend unterschiedlich. Lichtplaner können auf unsere Online-Konfiguratoren zählen. Diese Konfiguratoren machen Produkte für Kunden digital erlebbar und helfen in der Planung, wenn es darum geht, bestimmte Räume oder Situationen perfekt auszuleuchten. Konfiguratoren vereinfachen außerdem die Beratung und helfen dem Vertrieb dabei, die Leuchten zu präsentieren. Ergänzt wird das durch Websites und digitale Markenauftritte und auf Wunsch auch durch PIM-Systeme, die den Herstellern dabei helfen, große Datenmengen sinnvoll auszuspielen und in unterschiedlichen Systemen zu nutzen.

Um all diese Aspekte abzudecken, müssen wir technische Daten, Varianten und relevante Planungsinformationen verstehen, um sie korrekt in die jeweiligen Systeme einzubinden.

Ähnlich anspruchsvoll – wenn auch inhaltlich anders – ist unsere Arbeit für Werkzeughersteller oder Unternehmen wie NETZSCH und perma-tec. Auch hier geht es um hochspezialisierte Produkte, die erklärungsbedürftig sind und deren Mehrwert durch Produkte entsteht, die man oft gar nicht sieht.

Komplexe Produkte fachgerecht präsentieren

Bei Werkzeugherstellern stehen häufig Präzision, Einsatzgebiete und Variantenvielfalt im Vordergrund. Ein Werkzeug ist selten einfach „nur ein Werkzeug“. Es unterscheidet sich nach Material, Beschichtung, Einsatzfall oder Maschine. Diese Unterschiede sauber zu strukturieren und digital abzubilden, ist essenziell. Unsere Aufgabe ist es, diese Komplexität so aufzubereiten, dass Anwender:innen schnell das passende Produkt finden, ohne sich durch technische Datenblätter kämpfen zu müssen. Konfiguratoren, filterbare Produktübersichten oder klar strukturierte Produktdetailseiten helfen dabei, Beratungsgespräche zu verkürzen und Entscheidungen zu erleichtern.

Bei Unternehmen wie NETZSCH bewegen wir uns noch tiefer in technisch geprägten Themenfeldern. Ob Messtechnik, Analytik oder industrielle Anwendungen: Die Produkte sind komplex, die Zielgruppen fachlich versiert und die Anforderungen an die digitale Darstellung entsprechend hoch. Hier reicht es nicht aus, Inhalte „schön“ zu präsentieren. Wir müssen verstehen, welche Parameter entscheidend sind, welche Vergleichswerte relevant sind und wie Anwender:innen mit den Produkten arbeiten. Nur so lassen sich Websites, Systeme oder interaktive Anwendungen entwickeln, die echten Mehrwert bieten – sei es in der Leadgenerierung, im Vertrieb oder im After-Sales-Bereich.

Die Sprache der Kunden sprechen

Ein weiteres gutes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit perma-tec. Schmierstoffgeber sind Produkte, die man im Alltag kaum wahrnimmt, die aber in Industrieanlagen eine zentrale Rolle spielen. Die Herausforderung liegt hier vor allem darin, erklärungsbedürftige Technik greifbar zu machen: Welche Lösung eignet sich für welche Anwendung? Welche Rolle spielen Umgebung, Temperatur oder Wartungsintervalle? Digitale Tools, strukturierte Inhalte und saubere Datenmodelle helfen dabei, dieses Wissen für Vertrieb, Partner und Endkund:innen zugänglich zu machen.

Was all diese Projekte verbindet: Wir müssen uns immer wieder in neue Themen einarbeiten, technische Zusammenhänge verstehen und die Sprache unserer Kunden sprechen. Nicht, um selbst zu Ingenieur:innen zu werden, sondern um Systeme zu bauen, die genau das leisten, was sie sollen. Komplexe Produkte verständlich machen. Und digitale Lösungen schaffen, die sich an den realen Herausforderungen unserer Kunden orientieren.

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