Hinter den Kulissen: Unser Podcast Recharge

Ihr wollt uns besser kennenlernen? Oder euren eigenen Podcast produzieren? Wir geben euch einen exklusiven Einblick in die Entstehung unseres Podcasts Recharge.

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Es ist Montag, der 16. März 2020. Es ist der erste Tag, an dem die Agentur komplett leer ist – der erste Tag, an dem uns Corona gesammelt ins Homeoffice verbannt hat. Es ist unser erstes digitales Teammeeting: „Ich möchte, dass wir was machen. Wir denken immer positiv. Wir sollen das auch nach außen transportieren. Irgendwie.“ – „Warum machen wir es denn nicht genau so?“ – „Wie?“ – „Wir sagen genau das. Mit Worten. Dass wir positiv denken und wollen, dass die Leute auch positiv denken.“

Das war die Geburtsstunde unseres Podcasts Recharge. Wobei: Einen Namen gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht, und dass aus dem Namen unseres Podcasts dann einmal ein ganzes Krisenkommunikationskonzept wird, damit hat zu dem Zeitpunkt auch niemand gerechnet. Aber eins nach dem anderen.  

Die Idee

Uns ist es wichtig, anderen zu helfen, besser zu werden, ihre Arbeit zu erleichtern und mit jedem Projekt, das wir angehen, einen echten Mehrwert zu schaffen. Wie Pilze aus dem Boden schossen zu diesem Zeitpunkt die Ratgeber zu den Themen Homeoffice und New Work. Ein weiterer Ratgeber wäre also überflüssig. Doch wir wollten was tun – nur was?  

Das Konzept

Innerhalb von zwei Tagen stand ein Konzept für unseren Podcast. Dieses musste zwei Punkte erfüllen:

  1. Wir transportieren die medienreaktor-Mentalität.
  2. Wir machen nicht den 101. Agentur-Podcast.

Basierend auf diesen Anforderungen definieren wir folgende Ziele: Unser Podcast soll die Hörerinnen und Hörer informieren, unterhalten und inspirieren. Wir wollen keine neue Anleitung zum Thema New Work geben, sondern echten Mehrwert schaffen – in Form von Positivität in einer Zeit, die kaum Positives bringt. Erreichen wollen wir nicht nur Geschäftsführung oder Entscheiderinnen und Entscheider von Unternehmen, sondern Hilfestellung für alle leisten, der sich nach neuer Energie während der Coronakrise sehnen. 

Wir pflegen eine gute und freundschaftliche Beziehung zu unseren Geschäfts- und Kooperationspartnerinnen und -partnern. Deshalb soll das eine entscheidende Rolle in unserem Podcast spielen. Wir nutzen unser  Netzwerk, um vielfältige Einblicke zu schaffen und spannende Gespräche zu führen. In jeder Folge kommt deshalb ein neuer Gast zu Wort, der mit uns über die Herausforderungen und Chancen der Coronakrise spricht.

Die Gäste

Unser Ziel ist es, mit Menschen zu sprechen, die möglichst unterschiedliche Erfahrung mit den Herausforderungen und Chancen der Coronakrise gemacht haben. Für unseren ersten Gast Yi Li, Bewohner der chinesischen Multimillionenstadt Chengdu, greifen wir auf das Netzwerk an Freunden unserer Moderatoren zurück. So können wir eine Pilotfolge produzieren, die wir zukünftigen Gästen zur Anschauung zeigen können. 

Die spannende Folge überzeugt und so gelingt es uns im Laufe der nächsten Wochen wöchentlich einen anderen spannenden Gast für unseren Podcast zu finden. Wir möchten dabei möglichst viele unterschiedliche Branchen abdecken.

Die Moderatoren 

Da niemand in unserem Team über eine professionelle Sprecherausbildung verfügt, stellt sich die Frage: Wer verleiht Recharge eine Stimme? In unserem täglichen Teammeeting suchen wir also nach Freiwilligen. Die Kollegen Flo und Andi erklären sich bereit, dies zu übernehmen. Wichtiger als die Erfahrung ist es, dass die Stimmen sympathisch, authentisch und positiv klingen.

Die Produktion

Die Moderatoren sowie unsere Gäste sitzen zu ihrem Schutz natürlich im Homeoffice. Für eine möglichst einfach technische Lösung nutzen wir die Interview-Software zencastr, die ihre Dienste während der Coronakrise sogar kostenfrei zur Verfügung stellte. Um zencastr zu nutzen, benötigt man lediglich einen Browser. Legt man eine neue Aufnahme an, können die Gesprächspartnerinnen und -partner im Anschluss per Link zu dieser eingeladen werden.

Innerhalb eines Tages produziert unser vierköpfiges Podcast-Team dann die fertige Folge.

Die Outtakes

Natürlich läuft auch bei uns nicht immer alles nach Plan. Eine völlig neue Herausforderung für unser Podcast-Team, stellte die erste Folge dar. Unser Gast Yi Li lebt und arbeitet in China. Die Volksrepublik hat die Speicherung der Audio-Datei in der Cloud unterbunden, sodass wir kurzfristig eine Notlösung erarbeiten und eine lokale Speicherung der Audiodatei vornehmen mussten.

Der Name

Einen geeigneten Namen für unseren Podcast zu finden, war wohl eine der schwierigsten Aufgaben, da es viele gute Ideen gab. Aus zwei Gründen haben wir uns für Recharge entschieden: Zum einen gibt es keinen weiteren Podcast mit diesem Namen. Zum anderen verstehen wir es als unser Markenversprechen. 

Das Recharge-Konzept

Recharge ist mittlerweile mehr als der Name unseres Podcasts. Sukzessive wurde es zum Motto unserer Kommunikation während der Krise. Jede Veröffentlichung hat das Ziel, die Konsumenten mit neuer Energie, in Form von Inspirationen und neuen Ideen zu versorgen und beim Aufladen zu helfen. Und so möchten wir die medienreaktor-Mentalität an alle weitergeben. 

Seid ihr auch Morgenmenschen? Braucht ein bisschen neue Energie oder seid einfach neugierig geworden? Dann hört doch mal rein.

Die Krise als Chance für uns

Mit Recharge haben wir nicht nur einen neuen Kommunikationskanal geschaffen — wir haben einen Weg gefunden, unsere Philosophie zu leben. Wir danken allen Gästen sowie Hörerinnen und Hörern für die Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an Martin Wilbers, der als professioneller Sprecher unserem Intro seine Stimme gibt. Und an Stefan Mohr, der uns ebenfalls tatkräftig unterstützte. 

Falls ihr jetzt auch Lust habt euren eigenen Podcast zu starten, kontaktiert uns. Gerne sind wir euch bei Konzept und Umsetzung behilflich.