6 Zeichen dafür, dass Sie während Corona als Arbeitgeber alles richtig gemacht haben

Die Coronakrise hat viele Unternehmen hart getroffen. Doch manche haben es besser geschafft als andere, sich als verantwortungs- und respektvoller Arbeitgeber zu präsentieren. Wie sieht es bei Ihnen aus?  

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In Zeiten in denen vieles ungewiss ist, ist die Sehnsucht nach Sicherheit besonders groß. Wir sehnen uns nach Sicherheit für die eigene Gesundheit und die unserer Familie. Wir wünschen uns den Erhalt unseres sozialen Umfelds, unseres Lebensstandards und den Erhalt unseres Arbeitsplatzes. Hier können Sie als Arbeitgeber ansetzen und Ihre Chance nutzen, Ihre Arbeitgebermarke zu stärken. Sie möchten wissen, ob sie das in der Krise geschafft haben oder wie Sie das zukünftig erreichen? Im Folgenden erhalten Sie wertvolle Tipps.

#1 Sie haben Ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, statt sie zu entlassen

Im aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit (Mai 2020) liegt die Arbeitslosenquote bei 6,1%. Aufgrund der Coronakrise dürfte die Arbeitslosigkeit bis Mai 2020 um 578.000 höher ausfallen als im Vorjahr. Unzählige Angestellte von milliardenschweren Unternehmen, wie Lufthansa oder General Electric, leiden unter Kündigungswellen, die die Unternehmen zur Reduzierung ihrer Kosten vornehmen. 

Gerade in Zeiten wie diesen besteht die Chance, Ihren Angestellten zu zeigen, dass Sie an der Sicherung ihrer Arbeitsplätze genauso interessiert sind, wie Ihre Angestellten. Das stärkt ihr Vertrauen in Sie als Arbeitgeber.

#2 Sie haben das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter gewonnen, statt es zu verlieren

Das Vertrauen der Mitarbeiter ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in Unternehmen. Wer es schafft das Vertrauen zu gewinnen, versammelt Menschen, mit denen man gemeinsam am Unternehmenserfolg arbeiten kann. Denn: Gegenseitiges Vertrauen steigert die Motivation und Zufriedenheit. Um eine Basis der Vertrauens zu entwickeln, sollten Sie auf Kontrolle verzichten und darauf vertrauen, dass Ihre Mitarbeiter, zum Beispiel auch im Homeoffice, Ihrer Arbeit gewissenhaft nachgehen. Die Bedeutung agiler Methoden wächst und wird zukünftig Ihren Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen. Auch Ehrlichkeit und Transparenz fördern das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter in Sie als Arbeitgeber.

#3 Sie haben Ihre Sorgen und Probleme mit Ihren Mitarbeitern geteilt, statt diese im Dunkeln tappen zu lassen

Ein Weg um das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter zu sichern, ist, diese von Anfang an zu involvieren und an Herausforderungen teilhaben zu lassen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dafür ist es wichtig, eine gute und funktionierende Kommunikation zu entwickeln und zu etablieren. Damit das gelingt, sollten Sie eine Plattform schaffen, die Austausch sicherstellt. Das meistern Sie, indem Sie dafür sorgen, dass es einen Kanal gibt, auf dem Sie alle Ihre Angestellten erreichen und Ihren Mitarbeitern gleichzeitig Raum bietet ihre Sorgen loszuwerden. Bestenfalls ist dieser also interaktiv. Dies kann durch ein interaktives Intranet oder regelmäßige Gesprächsrunden gewährleistet werden. Welcher Kommunikationskanal für Sie und Ihr Unternehmen der richtige ist, ist auch abhängig von der Größe des Unternehmens.

#4 Sie haben neue Chancen entdeckt, statt Ihre Mitarbeiter ausschließlich mit eventuellen Problemen zu belasten

Doch es ist nur wichtig WIE Sie mit Ihren Angestellten kommunizieren – auch WAS Sie kommunizieren ist entscheidend. An der Stelle können wir also auf eine ganz essentielle Frage eingehen: Was unterscheidet eine gute Führungskraft von einer mittelmäßigen? Zahlreiche Mitarbeiterbefragungen zeigen, die Fähigkeit positiv zu denken, vermittelt den Angestellten Sicherheit und stärkt das Vertrauen in Sie als Arbeitgeber. Denn es vermittelt Stärke, Flexibilität und Offenheit. Jammern Sie also nicht nur, sondern kommunizieren und feiern Sie auch kleine Erfolge.

#5 Sie haben neue Optionen erkannt und durchgesetzt, statt an alten Strukturen festzuhalten

Never change a running system – Ein Spruch der mittlerweile nicht nur im IT-Kontext ausgedient hat. Denn wer an alten Strukturen festhält, verschließt sich gleichzeitig neuen, effektiveren und besseren Strukturen und Prozessen. Während man früher vor allem auf hierarchische Unternehmensstrukturen setzte, zeigt sich mittlerweile zum Beispiel, dass flache Hierarchien mit klar definierten Verantwortungsbereichen die Effektivität innerhalb eines Unternehmens deutlich steigern können. Studien zeigen, dass das entgegenbrachte Vertrauen durch erstklassige Arbeit belohnt und so Kontroll- und Feedbackschleifen größtenteils unnötig werden. Bestimmen Sie Bereiche, die optimiert werden können und probieren Sie Neues!

#6 Sie haben Ihre Prozesse optimiert, statt stur an diesen festzuhalten 

Klar – in Zeiten, in denen niemand weiß, wie es weitergeht, möchte erstmal niemand investieren. Doch wer die Gunst der Stunde jetzt nicht nutzt, verweigert sich dem Fortschritt quasi vorsätzlich. Corona hat uns gelehrt: Wir müssen umdenken, denn bislang gültige Annahmen zum Geschäftsmodell, der Kommunikation und des Marketings sind nicht mehr gültig. Wir müssen flexibel und unabhängig reagieren können, um auch in Notsituationen handelsfähig zu bleiben. Prozessoptimierung hilft dabei, dies zu gewährleisten und so langfristig Arbeitsplätze zu sichern. 

Die Krise als Chance begreifen 

Selten waren so viele Fachkräfte wie jetzt auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Nutzen Sie jetzt die Zeit, diese als neue Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Maßnahmen zur Stärkung Ihrer Marke und helfen Ihnen durch Prozessoptimierung die Zufriedenheit Ihrer Angestellten sicherzustellen. Hören Sie auch unseren Podcast Recharge — Aufladen und neu durchstarten und erfahren Sie, was die Geschäftsführer anderer Unternehmen getan haben und tun, um die Krise zu meistern.