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Recharge #44
perma-tec: Produkterlebnis als Alleinstellung 

Wie hebt man sich durch Service ab? Pauline Mayr und Marco Lieb von perma-tec über die Inszenierung ihrer Produkte, die starke Marke "perma" und das familiäre Miteinander.

Es läuft wie geschmiert – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Pumpen, Elektromotoren oder auch Gepäckbänder am Flughafen. Die perma-tec GmbH & Co. KG ist überall da mittendrin, wo geschmiert wird. Das Unternehmen stellt automatische Schmiersysteme her und ist Innovationsführer beim Thema Einzelpunktschmierung. 

Und das obwohl der Hauptsitz des Weltmarkführers im 1.500 Einwohner großen Euerdorf, unweit von Schweinfurt, liegt – oder vielleicht auch gerade deswegen. Aus Unterfranken heraus steuert perma-tec Innovationen rund um das Thema automatische Schmierung, wie die perma CONNECT APP oder die perma ACADEMY und geht so besondere Wege.

Pauline Mayr ist Manager Creative Global Marketing und bestimmt damit auch, wie sich perma gegenüber Mitbewerbern und Kunden präsentiert. Besonders wichtig ist das, weil die perma-Produkte die Arbeit zwar erleichtern, am Ende aber nicht systemrelevant sind. Marco Lieb ist Director of Sales und verkauft genau diese vermeintlich unnötigen Produkte. Aber wie geht das und wie wird aus einem oft unsichtbaren Produkt ein Erfolg?

Professionelle Gesprächsrunde mit lächelnder Frau und Kollegen in modernem Büroambiente, Teamwork und Kommunikation.

„Egal welche Schritte man geht, (…) man muss immer alle mitnehmen. Man kann die Mitarbeiter nicht einfach im Regen stehen lassen.“

Junge Frau mit Brille und Kette lächelt freundlich, casual Business-Umgebung, natürliches Licht, positive Stimmung.
Pauline Mayr
Manager Creative Global Marketing

Wie hebt man sich durch Service ab?

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Wie echte Eigenverantwortung aussieht

perma-Produkte? Braucht man nicht! Oder? „Es ist in der Tat so, dass sie den Anschein erwecken, dass man sie nicht braucht“, erklärt Marco Lieb, Director of Sales, und führt weiter aus: „Wenn der Kunde das Thema Schmierung im Griff hat, dann ist unser Produkt tatsächlich nicht zwingend notwendig. Aber die Praxis zeigt das Gegenteil.“ Die Schmierstoffgeber der perma-tec GmbH & Co. KG sorgen für Automatisierung bei der Wartung der Produkte und bieten dadurch Zuverlässigkeit und entlasten so das Wartungspersonal. Außerdem seien sie Produkte, die „vermeintlich schmutzig wirken“, erklärt Pauline Mayr, Manager Creative Global Marketing. „Für uns ist die Außendarstellung aber wichtig. Natürlich werden die Produkte optimiert gezeigt, aber das äußere Erscheinungsbild trägt dazu bei, dass wir besser wahrgenommen werden.“

perma FLEX 125 Automatik-Schmierstoffspender mit rotem Etikett zur Industrieanlage-Schmierung

Das Erscheinungsbild geht dabei weit über das eigentliche Produkt hinaus. perma-tec bietet mit perma CONNECT eine Lösung für ferngesteuerte Schmierstellenverwaltung an und erklärt die Nutzung der eigenen Produkte in der perma ACADEMY. Und das hat Gründe: „Letzten Endes ist es uns wichtig, dass die Kunden gerne unsere Produkte nutzen und dass wir ihnen die Verkaufsunterstützung leisten, sodass es für sie einfach wird, Geschäft zu generieren. Und das macht uns dann letzten Endes auch attraktiv“, erklärt Lieb und hebt die Wichtigkeit des Kunden hervor: „Der enge Kontakt zum Kunden, zum Anwender ist sehr wichtig, denn von da kommt das Feedback.“

„Der enge Kontakt zum Kunden, zum Anwender ist sehr wichtig, denn von da kommt das Feedback.“

Mann mit grauem Bart und Anzug lächelt selbstbewusst vor unscharfem Hintergrund mit Schriftzug.
Marco Lieb
Vertriebsleitung perma-tec

Feedback und das Äußern der eigenen Meinung sei bei perma ohnehin wichtiger Bestandteil der Firmenkultur, wie Pauline Mayr schildert: „Jeder kann hier seine Wünsche offen kundtun und sagen, worauf er sich gerne spezialisieren würde.“ So entsteht im fränkischen Euerdorf eine familiäre Firmenkultur, die Mayr zu Beginn ihrer Zeit bei perma positiv überrascht hat: „Als ich hier angefangen habe, war ich total fasziniert davon, wie entspannt Arbeiten sein kann, obwohl man sehr produktiv ist“, erklärt sie und lobt: „Ich finde es sehr schön, dass das auch von der Geschäftsführung so gelebt wird. Dass die Mitarbeiter die Stärke des Unternehmens sind und dass man in sie investieren muss.“

Geschäftsmann mit grauem Sakko im Gespräch, freundlicher Gesichtsausdruck, professionelle Business-Situation

Um überhaupt Mitarbeiter:innen in das 1.500 Einwohner große Euerdorf zu locken, muss perma potenziellen Kolleg:innen außerdem Perspektiven bieten, wie Marco Lieb erklärt: „Euerdorf ist natürlich nicht der Nabel der Welt. Aber wenn sie bei uns mal die Möglichkeit hatten reinzuschnuppern, dann kriegen wir schon das Feedback, dass es vielleicht attraktiver ist, für ein kleines dynamisches Unternehmen zu arbeiten.“ Durch diese Dynamik entstehen bei perma übrigens immer wieder neue Ideen, wie die bereits erwähnte perma ACADEMY, die ebenfalls online verfügbar ist. „Wir haben ein Stück weit die Not zu Tugend gemacht. Es konnte niemand herkommen, also mussten wir schauen, wie kommen wir zum Kunden“, beschriebt der Director of Sales.

„Es konnte niemand herkommen, also mussten wir schauen, wie kommen wir zum Kunden“ 

Mann mit grauem Bart und Anzug spricht auf Fachmesse vor Firmenbanner, professioneller Business-Kontext, Networking
Marco Lieb
Vertriebsleitung perma-tec

So entstehen Lösungen, die Kunden helfen. Und das sei auch beim Markenbild permas das Wichtigste, wie Pauline Mayr klarstellt: „Es ist nicht so, dass man das einfach nur für sich macht, weil man das Gefühl hat, die Marke wird dann für uns schön repräsentiert.“ Wichtig sei, „dass man merkt, dass das auch außen gut ankommt“. Noch bedeutender sei am Ende des Tages nur eine Sache, die sinnbildlich für perma steht: „Egal welche Schritte man geht, (…) man muss immer alle mitnehmen.“