Storyblok ist da! Warum wir unser CMS-Portfolio erweitern
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Storyblok ist da! Warum wir unser CMS-Portfolio erweitern
2. November 2026

Storyblok ist da! Warum wir unser CMS-Portfolio erweitern

HenrikReißig
Henrik Reißig

Neos? Klar. TYPO3? Keine Frage. Pimcore? Sowieso. Und jetzt kommt Storyblok dazu!

Denn während unserer Workation haben wir uns nicht nur Gedanken darüber gemacht, wie wir in Zukunft arbeiten wollen, sondern auch womit. Genauer gesagt: Welche Technologien passen eigentlich zu den Projekten, die wir heute und in den nächsten Jahren umsetzen wollen?

Eine Antwort darauf lautet: Storyblok!

Noch ein CMS? Muss das sein?

Ja! Aber nicht, weil wir möglichst viele Systeme anbieten wollen.

Wir haben uns während unserer Workation ziemlich intensiv mit unserer Technologie-Positionierung beschäftigt. Welche Systeme brauchen wir wirklich? Wo sind wir bereits gut aufgestellt? Und wo gibt es Anforderungen, bei denen uns noch eine passende Lösung fehlt?

Dabei sind wir schnell beim Thema Headless CMS gelandet.

Headless bedeutet erstmal: Inhalte und Frontend sind voneinander getrennt. Texte, Bilder und andere Inhalte liegen also nicht fest in einer Website, sondern zentral in einem Content-System und können von dort überall ausgespielt werden.

Auf der Website, in einer App, im Händlerportal oder auf einem digitalen Messestand. Das ist technisch ziemlich spannend, für Redakteur aber nicht automatisch angenehm.

Headless? Ja. Blindflug? Nein.

Denn genau da gibt es bei vielen Headless-Systemen einen Haken. Die Entwickler freuen sich über saubere Datenstrukturen und APIs. Die Redaktion bekommt dafür eine Menge Eingabefelder und darf sich vorstellen, wie das Ganze später einmal auf der Website aussieht – nicht unbedingt die beste Arbeitsteilung.

Storyblok macht das anders: Inhalte werden weiterhin sauber strukturiert und können über APIs an unterschiedliche Anwendungen ausgespielt werden. Gleichzeitig gibt es aber einen visuellen Editor mit Live-Vorschau.

Heißt: Überschrift ändern, Bild austauschen, Komponente verschieben – und direkt sehen, was passiert.

Genau diese Kombination hat uns überzeugt. Storyblok verbindet die Vorteile einer Headless-Architektur mit einem Redaktionserlebnis, das Redakteur:innen im Alltag wirklich schätzen.

Einmal pflegen, überall nutzen.

Richtig interessant wird das, wenn eine Website eben nicht mehr nur eine Website ist.

Nehmen wir ein Unternehmen mit mehreren Länderwebsites, einer App und einem Händlerportal. Im klassischen Setup können schnell mehrere Stellen entstehen, an denen dieselben Informationen gepflegt werden.

Ein Produkttext wird einmal gepflegt und kann anschließend überall dort auftauchen, wo er gebraucht wird. Kommt später noch ein weiterer digitaler Kanal dazu, sind die Inhalte ebenfalls schon vorhanden und wir bauen nur noch das passende Frontend dazu.

Gerade bei internationalen Unternehmen und komplexeren digitalen Plattformen kann das ziemlich viel Arbeit sparen.

Ganz neu ist das für uns eigentlich gar nicht.

Zumindest nicht die Architektur dahinter. Wir entwickeln schon lange Projekte, bei denen Systeme miteinander sprechen, Daten über APIs ausgetauscht werden und Inhalte nicht nur an einer einzigen Stelle landen.

Wir haben CMS als Datenquelle für Messe-Apps eingesetzt, Websites an PIM-Systeme angebunden und eigene Frontends für komplexe Anwendungen entwickelt. Kaum ein größeres Projekt kommt bei uns noch ohne ERP-, CRM-, PIM- oder andere Schnittstellen aus.

Storyblok passt deshalb ziemlich gut zu dem, was wir ohnehin schon machen. Uns hat nur noch das passende CMS dazu gefehlt.

Und was ist jetzt mit Neos?

Das bleibt natürlich. Wir haben unsere eigene Website gerade erst mit Neos 9 neu gebaut und sind nach wie vor überzeugt von dem System.

Aber: Nicht jedes CMS ist für jedes Projekt gleich gut geeignet. Bei einer klassischen Unternehmenswebsite mit komplexen redaktionellen Anforderungen kann Neos weiterhin genau die richtige Wahl sein.

Wenn Inhalte aber auf mehrere Kanäle verteilt werden sollen, eine konsequente Headless-Architektur gefragt ist oder besonders wenig Aufwand für den CMS-Betrieb entstehen soll, spielt Storyblok seine Stärken aus. Die Plattform selbst wird als Software-as-a-Service (SaaS) betrieben, während wir das Frontend unabhängig davon entwickeln und hosten können.

Und genau deshalb wollen wir künftig beides anbieten können.

Also: Herzlich willkommen, Storyblok!

Wir haben Systeme verglichen, getestet, diskutiert und während unserer Workation am Ende eine Entscheidung getroffen.

Storyblok ergänzt unseren Technologie-Stack ab sofort überall dort, wo Headless wirklich Sinn ergibt.

Und jetzt fehlt eigentlich nur noch eins: Das erste große Storyblok-Projekt. 🚀